MINTeinander-Projekt: Feuer entfachen für die Naturwissenschaften

Aus "Schaufenster" (rheinische-anzeigenblaetter.de) vom 04.03.2018

Bornheim - (fes) „Wir möchten Kinder und Jugendliche so begeistern, dass es ihnen Spaß macht und wir damit ein Feuer für die Naturwissenschaften entfachen können“, wünscht sich Thomas Wagner, Schuldezernent des Rhein-Sieg-Kreises.

Ein wichtiger Baustein hierfür ist das bundesweite Projekt „MINTeinander – Schwimmen und Sinken“ der Deutschen Telekom-Stiftung, an der die Bildungsregion Rhein-Sieg-Kreis als eine von 13 Regionen in ganz Deutschland teilnimmt. An der Bornheimer Europaschule übergab Johannes Schlarb, Projektleiter der Telekom-Stiftung, den Bornheimer Kooperationspartnern jetzt die Materialien gemeinsam mit dem Kreis-Schulamtsleiter Hans Clasen und Gabriele Paar, Leiterin des Regionalen Bildungsbüros (RBB). In Bornheim führen bereits zum dritten Mal die Nikolaus-Grundschule Waldorf gemeinsam mit der Europaschule und fünf Kitas aus Waldorf, Dersdorf, Kardorf und Hemmerich das Projekt „MINTeinander“ durch, um bereits bei Mädchen und Jungen im Kindergartenalter das Interesse für Naturwissenschaften zu wecken und später in der Grundschule und auf der weiterführenden Schule weiter zu fördern. Das Akronym MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Andreas Kreutzer, kommissarischer Schulleiter der Europaschule, sprach hier von einer „Win-Win-Situation“ und verwies nicht ohne Stolz darauf, dass die Bornheimer Gesamtschule als erste weiterführende Schule in NRW zur MINT-Schule zertifiziert worden ist. Zudem erinnerte er daran, dass Petra Domscheit, Schulleiterin der Nikolaus-Schule, die Europaschule als Kooperationspartnerin für das Netzwerk gefunden habe.

Christiane Schmitz-Kretschmann von der Kindertagesstätte St. Joseph in Kardorf freute sich, dass der Rhein-Sieg-Kreis auch an den Elementarbereich gedacht hat: „Kita-Kinder sind von Natur aus Forscher und für sie ist es ein tolles Gefühl, wenn sie in die Schule kommen und bereits erste naturwissenschaftliche Kenntnisse mitbringen.“

Die Deutsche Telekom-Stiftung unterstützt „MINTeinander“ auch weiterhin und stellt 4.000 Euro für das Regionale Bildungsbüro in Aussicht, das die Aufgaben entsprechend koordiniert. Mit diesem Geld können weitere Materialien angeschafft werden. Letztendlich profitieren auch Unternehmen von der naturwissenschaftlichen Förderung, um so dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Quelle: https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/29815146 ©2018

 

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