Kettenreaktion beim vierten Fachtag Magnetismus in Bornheimer Kindergarten

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Fünf Stationen zum Thema Magnetismus warteten auf neugierige Forscherinnen und Forscher der Bornheimer Kindergärten „St. Joseph“ und „Der Spatz“. Der Versuchsaufbau gehört zum Projekt MINTeinander „Magnetismus“ der Deutschen Telekom Stiftung. MINT steht dabei für die Fächer Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik. In dem Projekt werden physikalische Phänomene entlang der Bildungskette vom Kindergarten über die Grundschule bis hin zur weiterführenden Schule durch vielfältige Experimente erlebbar und nachhaltig erklärbar.

Beim Entdecken und Experimentieren mit Büroklammern, großen und kleinen Magneten unterstützten die neun Vorschulkinder echte Magnetismusexpertinnen und Magnetismusexperten: Sechs Viertklässlerinnen und Viertklässler der Nikolaus-Grundschule. Unter ihrer fachkundigen Anleitung starteten sie mit den Versuchen. Mit Magneten wurden Büroklammern aus Wassergläsern transportiert und das Inventar des Kindergartens auf Anziehungskräfte untersucht.

Die Kindergärten, die Nikolaus-Grundschule und die Europaschule Bornheim gestalten einmal im Jahr gemeinsam die Projekttage „Magnetismus“, bei denen es einen regen Austausch innerhalb der Einrichtungen gibt. Das war jetzt schon der vierte Austausch zum Thema „Magnetismus“. Die jungen „Lehrkräfte“ waren sich einig: „Es macht unheimlich viel Spaß den Kindergartenkindern alles zu erklären!“ „Der Besuch ist für alle Beteiligten eine Bereicherung. Die hier gemachten Erfahrungen und die Neugierde für solche Naturphänomene übertragen sich in den Alltag. Die Kinder wollen dann auch andere Dinge unserer technisch und wissenschaftlich geprägten Welt verstehen“, stimmten auch die begleitenden Lehrkräfte und Erzieherinnen zu.

Die Materialkisten für das neue Projekt der Deutschen Telekomstiftung stehen schon bereit: „MINTeinander Schwimmen und Sinken“. Sie wurden am 1. März 2018 den beteiligten Einrichtungen an der Europaschule Bornheim übergeben.

Kleine Künstler – groß raus! Miró als Ideengeber

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Joan Miró´s Ausstellung „Welt der Monster“ verzauberte unsere Schülerinnen und Schüler und sie eiferten ihm nach. Nach ihrem Besuch im Max-Ernst-Museum wurden die Kinder aktiv:

Die entwaffnend fröhlichen Formen und Figuren „tobten“ durch die Fantasie und aus allerlei Fundstücken (altes Kinderspielzeug, Werkzeuge, Schrauben, Löffel, Haushaltsgegenstände, …) wurden „Monster“ im Klassenatelier abgezeichnet, gezeichnet, gemalt und modelliert.

Die Figuren - so grimmig manche auch aussehen - sie wollen eigentlich nur „spielen“.

Mit solchen Fabelwesen bezaubert nicht nur Miró bis heute die Welt – nein, ab heute erobern die Werke der Kinder auch unsere Schulwelt. Überall entdeckt man sie – schaut man nur genau hin – auf Fensterbänken und Regalen in Fluren und Klassenräumen. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt – beeindruckend sind die Ergebnisse!

Känguru-Tag an der Nikolaus-Schule

Am 16. März 2018 war Känguru-Tag an der Nikolaus-Schule. 42 Kinder aus den Stufen 3 und 4 sowie einige motivierte ZweitklässlerInnen haben sich an diesem Mathematikwettbewerb beteiligt und gezeigt, dass sie Spaß am Denken und Knobeln haben.

Känguru der Mathematik – das ist

  • ein mathematischer Multiple-Choice-Wettbewerb für über 6 Millionen Teilnehmer in mehr als 70 Ländern weltweit
  • ein Wettbewerb, der einmal jährlich am 3. Donnerstag im März in allen Teilnehmerländern gleichzeitig stattfindet und als freiwilliger Klausurwettbewerb an den Schulen unter Aufsicht geschrieben wird
  • eine Veranstaltung, die die mathematische Bildung in den Schulen unterstützen, die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik wecken und festigen und durch das Angebot an interessanten Aufgaben die selbstständige Arbeit und die Arbeit im Unterricht fördern soll
  • ein Einzelwettbewerb, bei dem in 75 Minuten je 24 Aufgaben in den Klassenstufen 3/4 zu lösen sind
  • ein Wettbewerb mit großen Teilnehmerzahlen: in Deutschland sind sie von 184 im Jahr 1995 auf etwa 906.000 im Jahr 2017 gestiegen

www.mathe-kaenguru.de