Schule ohne Rassismus

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Schule ohne Rassismus

 

Im Januar 2020 haben die KlassensprecherInnen mit Frau Domscheit beschlossen, dass die Nikolaus-Schule nach innen und nach außen nachhaltig deutlich machen möchte, dass hier „Anderssein“ als Qualität gesehen wird - nach dem Motto:

Fair bedeutet, jeden Menschen als einzigartig anzusehen.

Es ist gut, dass alle verschieden sind.“

 

Daher haben wir uns als Schule für das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ beworben. Sehr gefreut hat uns, als alle am Schulleben Beteiligten die Selbstverpflichtung, sich in diesem Sinne zu engagieren, unterschrieben haben.

Nach unserem Leitbild „Alle in einem Boot“ steht „Fair sein“ und „alle so nehmen, wie sie sind“ immer bei uns im Mittelpunkt. In den jährlich stattfindenden „Fair-und-stark-Tagen“ widmet sich die gesamte Schulgemeinde regelmäßig der Thematik.

2020 hat uns das Buch „Fiete Anders“ von Miriam Koch begleitet. „Fiete Anders“ ist ein Schaf. Es fühlt sich einsam, weil es anders ist als andere Schafe. Doch tief in seinem Herzen spürt es, dass es irgendwo einen Ort geben muss, wo Anderssein richtig ist. Von dieser Sehnsucht getrieben, macht es sich auf die Suche. Beispielhaft haben sich die Schülerinnen und Schüler mit der Rolle von Fiete auseinandergesetzt und 250 individuell gestaltete Schafe unserer Schülerinnen und Schüler zeigen die Einzigartigkeit von jedem Kind. Auf dem Leuchtturm, als Wegweiser für ein faires gemeinsames Miteinander, haben alle Klassen Ideen gesammelt und festgehalten, wie sie dazu beitragen können, dass sich alle wohlfühlen und die Nikolaus-Schule eine „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist.

Besonders stolz sind wir darauf, dass sich unser langjähriger Bürgermeister Wolfgang Henseler, der uns als Nikolaus-Schule bereits vielfältig unterstützt hat, bereiterklärt hat, die Patenschaft über dieses Projekt zu übernehmen.

Am Mittwoch, den 9. September wurden wir im Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Aula offiziell als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ anerkannt. Als Zeichen überreichte Herrn Jokela vom Kommunalen Integrationszentrum des Rhein-Sieg-Kreises im Beisein von Herrn Henseler, des Schulpflegschaftsvorsitzenden Herrn Simon, der OGS-Leiterin Frau Schmaderer und der Schulleitung, Frau Domscheit und Frau Scholz, das Hausschild. Live dabei sein durften auch die Kinder der Kleinen Schulversammlung, also alle KlassensprecherInnen – mit Abstand durch die ganze Aula verteilt sitzend. Die anderen Kinder waren durch ihre individuell gestalteten Schafe vertreten. Und teilnehmen konnten sie sogar auch: Über eine Live-Schalte wurde die Feierstunde per Beamer in alle Klassenräume übertragen. So konnte einer der Voraussetzungen erfüllt werden, die der Bundesverband „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ formuliert hatte: Die gesamte Schulgemeinde nahm an der Feier- und Anerkennungsstunde teil.

 

Entsprechende Artikel im General Anzeiger und der Rundschau können im Pressespiegel nachgelesen werden.

 

Hier geht es zum Presseartikel der Stadt Bornheim.