Die Oper zu Gast in der Nikolaus-Schule

Die Kinder der Nikolaus-Schule sollen natürlich lesen, schreiben und rechnen lernen. Doch es ist uns ein besonderes Anliegen, dass sie unter anderem auch im musischen Bereich vielfältige Erfahrungen machen können. Und so fahren wir alle zwei Jahre mit allen Schulkindern in das Theater der Jugend in Beuel - und alle zwei Jahre laden wir eine Oper zu uns in die Aula ein.

"Musiktheater verbindet in faszinierender Weise bildende, darstellende, schreibende und musizierende Künste und eignet sich daher wunderbar, um den Zugang zu vielen unterschiedlichen Interessen zu finden."
meint nicht nur die Kölner Opernkiste. Und so hat es sich eingebürgert, dass die Schulgemeinde am letzten Tag vor den Herbstferien ein besonderes Bonbon geboten bekommt.

In diesem Jahr hatten wir mit dem "Barbier von Sevilla" von Rossini zum zweiten Mal die Kölner Opernkiste zu Gast.

Die Vorführung fand vor 207 Kindern der Nikolaus-Schule und dem Kollegium statt. Darüber hinaus hatten wir - im Rahmen unserer Netzwerkarbeit - die Vorschulkinder aus dem Spatz / Hemmerich und aus St.Joseph / Kardorf zu Gast.

Alle Kinder waren von Grund auf begeistert! Dem Ensemble ist es wieder einmal hervorragend gelungen, die Opernwelt auf kindgerechte und kurzweilige Art und Weise in die Nikolaus-Schule zu bringen:

Kinder und Kollegium wurden in das Stück mit eingebunden, die Akteure bewegten sich immer wieder durch das Publikum, der Humor kam nicht zu kurz und wenn Frau Schmitt und ihre Kollegen in bester Opernmanier Arien zum Besten gaben, staunten die Kinder mit weit aufgerissenen Augen und Ohren.

Zur Oper: "Wir sind in Spanien, in der wunderschönen Stadt Sevilla im 18. Jahrhundert. Graf Almaviva hat sich unsterblich in ein Mädchen verliebt, die er mit ihrem Vater im Park spazierengehen sah. Voller Lebens- und Abenteuerlust nimmt er sofort die heimliche Verfolgung des Mädchens auf (so wie man das auch heute noch machen sollte). Er macht sich Sorgen, dass das Mädchen ihn nur wegen seiner Stellung und seines Adelstitels lieben könnte. Also verkleidet er sich kurz entschlossen als armer Student und gibt vor Lindoro zu heißen."

Der Vormund Dr. Bartolo schafft es jedoch fast, die Pläne des Grafen zu durchkreuzen. Hätte er nicht die Unterstützung des Barbiers von Sevilla gehabt. Der "Barbier von Sevilla" gehört heute zum Standardrepertoire der Opernhäuser und ist eines der am meisten gespielten Stücke (mehr dazu unter http://www.koelner-opernkiste.de/index.php/stuecke/barbier-von-sevilla).

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